Digitale Lehre an der Universität Rostock
Digitale Lehre an der Universität Rostock wurde im Rahmen des Landesprogramms „Digitale Lehre in Mecklenburg-Vorpommern“ aus Mitteln des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V (jetzt: Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten) gefördert.
Laufzeit: 10/2019 bis 09/2026
Ein Kooperationsprojekt zwischen dem Landesweiten Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) und der Universitätsbibliothek Rostock (UBR).
Ziel des Kooperationsprojektes war die Entwicklung und die Anwendung digitaler Lehr- und Lernkonzepte mit dem Schwerpunkt Lehrer:innenbildung im Rahmen von elf Arbeitspaketen voranzutreiben. Dazu wurden digitale Fachkonzepte entwickelt, die fachübergreifend in Studium und Referendariat angewendet wurden und schließlich auch auf Studiengänge außerhalb des Lehramtsbereichs übertragen werden konnten. Hochschullehrerende wurden weitergebildet, innovative Lernkonzepte weiterentwickelt und die digitale Lehre in der Lehrkräftebildung ebenso wie in den Fachwissenschaften gefördert.
Im folgenden sind die wichtigsten Projektergebnisse nachzulesen:
Um die Bedeutung der digitalen Tools für die Forschung und Lehre darzustellen, wurden über die gesamte Projektzeit hinweg synchrone und asynchrone Weiterbildungsangebote zu den Themen Forschen und Lehren in der Digitalität durchgeführt.
ROCinare
In der Veranstaltungsreihe „ROCinare“ wurden Didaktik und Tools zur digitalen Lehre an der Universität Rostock in den Mittelpunkt gestellt und konkrete Hinweise zur praktischen Umsetzung gegeben. Diese Online-Seminare wurden aufgezeichnet und die nachbearbeitete Aufzeichnung steht allen Besucher:innen noch immer auf dem Rostocker Online Campus zur Verfügung. Insgesamt entstanden im Zeitraum von 05/2020 bis 05/2023 sechs Staffeln mit insgesamt 35 Folgen mit einer jeweiligen Laufzeit von 45-90 Minuten.
ROCast
Der Podcast „ROCast“ umfasst insgesamt 20 Folgen und stelt die Anwendung von Themen der (Technik)Philosophie und Kunst in der Schule in den Mittelpunkt.
Fortbildungsangebote der Universitätsbibliothek (UB)
Um die Qualifizierung von Studierenden, Lehrenden und Referendar*innen zur Thematik "Digitale Lehre" voranzutreiben, wurden zunächst Kompetenzbedarfe ermittelt. Anschließend konnte ein Fortbildungscurriculum erwachsen, das verstetigt werden konnte. Dazu wurden asynchrone Materialien entwickelt, die die digitale Anwendungskompetenz stärken und die Ersteinführung in Themengebiete (z. B. OER) übernehmen. Mit verschiedenen Dozierenden sind kooperative Seminare zu den Inhalten digitaler Lehre durchgeführt worden.
Sprechstunde
Innovationswerkstatt
Die Innovationswerkstatt (2020, 2021) lud zum Ausprobieren digitaler Tools sowie zur Entwicklung neuer Ideen ein. Der Fokus lag hier auf der gemeinsamen Weiterentwicklung in jeweils einem spezifischen Themenbereich (z. B. Podcasterstellung, Einsatz von H5P oder Social Media).
Zertifikatskurs „Lehren und Lernen“
Im Wintersemester 2021/2022 wurde der Zertifikatskurs „Lehren und Lernen in der Digitalität“ für Lehramtsstudierende online durchgeführt (80 Teilnehmer:innen, davon 50 mit Zertifikat).
Dein Digitales Notizbuch
2024 wurde der Onlinekurs „Dein DIGITALES Notizbuch“ für Studierende und Lehrende entwickelt, um den eigenen Umgang mit Wissen im digitalen Raum zu verbessern. Er wurde mit Unterstützung der Offenen Uni Rostock erstellt. Das asynchrone Weiterbildungsangebot zeigt die Bedeutung digitaler (Notizbuch-)Tools sowohl für die Forschung als auch für die Lehre auf.
KI In der Hochschullehre
Im Januar und Februar 2025 konnte mit einer (durch das KHM MV organisierte) Weiterbildungsreihe zum Thema "KI in der Hochschullehre" ein überregionales Angebot geschaffen werden, bei dem Zusammenhänge zwischen Künstlicher Intelligenz, Digitaler Hochschullehre und Forschung präsentiert wurde.
Wegweiser: KI für Einsteiger:innen
2026 wurde mit einem "KI-Wegweiser" eine Informations- und Linksammlung für Themen-Einsteigende bereitgestellt.
Das KHM-MV
Um die Vernetzung der Hochschulen in MV im Bereich der Hochschuldidaktik und digitalen Lehre voran zu bringen, wurde im Jahr 2020 das KHM MV (Kompetenznetzwerk für Hochschul- und Mediendidaktik) gegründet.
Tagung „Quo Vadis“
Zu den Fortschritten und Ergebnissen aller Projekte wurde eine gemeinsame, landesweite Tagung im Oktober 2023 organisiert: „Quo Vadis – Tagung zur digitalen Lehre und Lehrkräftebildung in M-V“.
Der Rostocker Online Campus
Der Rostocker Online Campus (ROC) ist seit 2020 die zentrale Plattform des Projektes „Digitale Lehre an der Universität Rostock“ und fungierte als Anlaufstelle für Lehrende aller Institute und Fakultäten zu Fragen der digitalen Lehre. Ziel war es, Dozierende bei der Gestaltung digitaler Lehre mit vielfältigen Angeboten zu unterstützen. Dazu gehören Angebote zur Information, Inspiration, Beratung und zum Austausch sowie synchrone und asynchrone Weiterbildungen.
Lehr-Lern-Räume
Förderfonds „Carpe Digitale“
Im Rahmen des Förderfonds Carpe Digitale wurden Lehrende gefördert, die Maßnahmen zur gemeinsamen, instituts-/fakultätsübergreifenden Verbesserung und Weiterentwicklung der digitalen Lehre an der Universität Rostock durchgeführt haben. Ebenso gefördert wurden Lehrende, die bereits vorhandene Best-Practices medial aufbereiteten und den Mitgliedern der Universität Rostock als Lernbeispiel zur Verfügung stellten.
Insgesamt konnten fünf Förderphasen abgeschlossen und 28 instituts- und fakultätsübergreifende Projekte gefördert werden:
- Förderphase 1 (5 Projekte): ab April 2021
- Förderphase 2 (7 Projekte): ab Oktober 2021
- Förderphase 3 (5 Projekte): ab Oktober 2022
- Förderphase 4 (9 Projekte): ab Oktober 2023
- Förderphase 5 (2 Projekte): ab April 2025
Bereitstellung digitaler Ressourcen
Das Angebot an unterrichtspraktischen E-Ressourcen an der UB konnte im Zeitraum 2022–2026 signifikant erhöht werden. Besonders hilfreiche Medien wurden als ‚Beschaffungshighlights‘ zusammengefasst und den Nutzer:innen direkt kommuniziert.
Im Projekt entstandene Formate
Evaluative Begleitforschung
Meilensteine
Erneute Verlängerung des Projekts
Herbst 2025
Die Laufzeit des Projekts “Digitale Lehre an der Universität Rostock" wurde vom Wissenschaftsministerium MV erneut kostenneutral verlängert. Das Projekt endet nun zum 30. September 2026.

Der ROC wird 5 Jahre alt
April 2025
Am 20. April feiert der Rostocker Online Campus seinen fünften Geburtstag. Im Zuge der Feierlichkeiten wurde im Mai ein Video mit Weggefährt*innen des ROCs veröffentlicht.

Veranstaltungsreihe "KI in der Hochschullehre"
Januar/Februar 2025
Die Hochschulen des Kompetenznetzwerks für Hochschul- und Mediendidaktik MV veranstalteten vom 16.01. bis zum 26.02.2025 eine Workshop-Reihe rund um den Einsatz von KI in der Hochschullehre. Möglich wurde dies mit Unterstützung der Stiftung Innovation in der Hochschullehre und dem Netzwerk Landeseinrichtungen für digitale Hochschullehre. Erfahren Sie hier mehr über die Veranstaltungsreihe.
Verlängerung des Projekts
Juli 2024
Die Laufzeit des Projekts “Digitale Lehre an der Universität Rostock" wurde vom Wissenschaftsministerium MV bis zum 31. Dezember 2025 kostenneutral verlängert. Das ursprüngliche Enddatum des Projekts war der 30. Juni 2024.

Videointerviews des Förderfonds "Carpe Digitale" veröffentlicht
Juni 2024
Erstmalig förderte der Förderfonds Carpe Digitale in einem Modul die Produktion von Videointerviews für den Rostocker Online Campus. In den Videointerviews berichten Geförderte von ihren Erfahrungen und Good-Practice-Beispielen in der digitalen Lehre. Sehen Sie sich die Interviews an.
Überarbeitetes Toolglossar geht online
Mai 2024
Zu Beginn des Jahres begann der Rostocker Online Campus mit Vorbereitungen, das Toolglossar zu überarbeiten. Das neue Toolglossar ging im Mai online und umfasst mehr als 20 Tools. Auf den Seiten finden Interessierte eine Übersicht nützlicher Funktionen der Tools sowie Links zu weiteren Ressourcen. Besuchen Sie das Toolglossar.
Best-Practice-Reise
Mai 2023
Ebenfalls im Mai besuchte das Projekt “Digitale Lehre” das virtuelle Lehr-Lern-Labor ViTeLLO der Uni Oldenburg. Mehr über den Besuch erfahren Sie hier.

Die finale Staffel der ROCinare beginnt
Mai 2023
2023 gingen die ROCinare in die sechste und finale Runde. In den ROCKInaren diskutierten Silvia Retzlaff und Bernd Romeike in vier Folgen aktuelle Ansätze zur Anwendung von KI-Tools in der Hochschullehre. Konkret ging es z.B. um Prompting und Literaturrecherche mit KI. Erfahren Sie mehr.
Die zweite Staffel des ROCasts startet
September 2022
Nach der ersten Staffel des ROCasts holt sich Emanuel Nestler in der zweiten Staffel “Kommt eine Künstlerin in die Schule…” Unterstützung von Katharina Parow. Gemeinsam unterhalten sich die Podcast-Hosts in zehn weiteren Folgen über die Parallelen zwischen Kunst und Bildung. Hören Sie rein.
ROC goes Instagram
September 2022
Der Rostocker Online Campus weitete im September 2022 mit einem Instagram-Kanal seine Präsenz auf den sozialen Medien aus und eröffnete einen eigenen Instagram-Kanal. Auf dem Account informiert der ROC seiner Follower*innen über seine Arbeit und anliegende Veranstaltungen. Darüber hinaus werden regelmäßig Info-Posts rund um das Thema “Digitale Lehre” veröffentlicht. Betreut wird der Kanal von den studentischen Hilfskräften des Projekts “Digitale Lehre”.
Fortsetzung der Innovationswerkstätten
November 2021
Nach einer Pause wurden die Innovationswerkstätten 2021 an zwei Terminen fortgesetzt. Konkret ging es in den Werkstätten um einen Austausch zum Thema H5P sowie der Zukunft der ROCinare.

Start des "ROCasts"
August 2021
Neben der ROCinare etablierte der Rostocker Online Campus im August 2021 ein weiteres Veranstaltungsformat. In der Podcastreihe “ROCast - Kommt eine Philosophin in die Schule…” befassen sich Emanuel Nestler und Larissa Ullmann in zehn Folgen mit den Auswirkungen technischer und digitaler Innovationen auf Bildungsprozesse. Hören Sie rein.
Ausschreibung des Förderfonds "Carpe Digitale"
April 2021
Das Projekt "Digitale Lehre an der Universität Rostock" schrieb Anfang des Jahres 2021 erstmals den Förderfonds "Carpe digitale" aus. Die Ausschreibung unterstützt Maßnahmen zur gemeinsamen, instituts- und fakultätsübergreifenden Verbesserung und Weiterentwicklung der digitalen Lehre an der Universität Rostock. Dafür werden Lehrende der Universität Rostock unterstützt, die sich in Tandems oder Gruppen den spezifischen Herausforderungen des digitalen Lehrens stellen möchten. Zum Projektende konnten in 5 Förderrunden insgesamt 28 Projekte gefördert werden.
Weitere Staffeln der ROCinare
März 2021
Auch 2021 wurden die ROCinare fortgesetzt. In zwei neuen Staffeln sind insgesamt 12 Online-Seminare veranstaltet worden. Themen waren u. a. “Gamification”, “Kollaboratives Arbeiten” und “Integriertes Lernen”.
22.03. bis 03.05.2021
ROCinar Staffel 3
11.10. bis 15.11.2021
ROCinar Staffel 4
Zweiter Zwischenbericht des Projekts "Digitale Lehre"
Februar 2021
Im Rahmen der Begleitforschung des Projekts “Digitale Lehre” wurde im Februar 2021 ein zweiter Zwischenbericht veröffentlicht. Der Bericht fasst Perspektiven der Lehrenden sowie der Mitarbeiter*innen des Projekts zur digitalen Lehre zusammen.
Die ROCinare gehen live
Mai 2020
Online-Lehre kann man am besten online lernen. In den ROCinaren "Didaktik und Tools zur digitalen Lehre an der Universität Rostock" geht es in Online-Seminaren um die Gestaltung digitaler Lehre mit speziellem Fokus auf interaktive Lernformen. Dabei werden weniger (lern-)theoretische Grundlagen vermittelt, sondern konkrete Tipps und Tricks zur praktischen Umsetzung gegeben. Schwerpunkte sind die Betreuung der Studierenden mit digitalen Medien, das Organisieren von Kommunikation und Kooperation und die Methoden- und Toolauswahl.
20.05. bis 22.06.2020
ROCinar Staffel 1
20.10. bis 30.11.2020
ROCinar Staffel 2
Der Rostocker Online Campus geht online
20. April 2020
Im April 2020 geht die Webseite des Rostocker Online Campus online. Interessierte finden hier Informationen, wie sie u. a. digitale Lehrformate inhaltlich sowie technisch umsetzen können Good-Practice-Beispiele sowie Ansprechpartner*innen zur digitalen Lehre. In den folgenden Jahren wird die Webseite sukzessive um Inhalte erweitert.
21.04.2020
Universität Rostock: "Universität Rostock startet mit Onlinecampus ins Sommersemester 2020"
Befragung zu den Bedarfen zur digitalen Lehre
April 2020
Um einen Einblick in die Bedarfe in der digitalen Lehre zu erhalten, führte das Projekt im April eine Online-Befragung mit Lehrenden und Studierenden der Universität Rostock durch. Die Ergebnisse aus der Befragung wurden anschließend von den Projektmitarbeiter*innen ausgewertet und veröffentlicht.
06.04. bis 16.04.2020
Durchführung der Befragung
06.05.2020
Veröffentlichung der Befragungsergebnisse

"Tools für die digitale Lehre" gehen online
März 2020
Kurz nach Beginn der Corona-Pandemie ging die Webseite "Tools für die digitale Lehre - Empfehlungen des Projekts zur digitalen Lehre an der Universität Rostock" online. Das Projekt “Digitale Lehre” schaffte damit eine kurzfristige Lösung, um Dozierenden bei der Wahl von digitalen Tools im Distanzunterricht zu unterstützen. Später ging die Webseite im Toolglossar des Rostocker Online Campus auf.
Beginn der Innovationswerkstatt
Wintersemester 2019/2020
Im Wintersemester 2019/20 hat das Projekt Digitale Lehre die Innovationswerkstatt ins Leben gerufen. In der Innovationswerkstatt treffen sich interessierte Didaktiker*innen, um über verschiedene Themen zu diskutieren, gemeinsames Wissen zu generieren und innovative Ideen für die Lehre zugänglich zu machen.

Das Projekt geht an den Start
Juli 2019
Im Jahr 2019 wurde das Projekt “Digitale Lehre an der Universität Rostock" ins Leben gerufen. Mit insgesamt 8,8 Millionen Euro fördert die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns die Digitalisierung an den Hochschulen des Landes. 1,66 Millionen Euro wurden dabei für das Projekt ”Digitale Lehre" an der Universität Rostock bereitgestellt. Ziel des Projekts ist es unter anderem, digitale Lern- und Lehrkonzepte zu entwickeln und zu erproben. Federführend für das Projekt sind das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung sowie die Universitätsbibliothek Rostock.
04.07.2019
Bildungsministerium MV: "8,8 Millionen Euro für Digitale Lehre"
16.07.2019
Universität Rostock: "Digitale Lehre wird mit 1,66 Millionen Euro gefördert"
01.10.2019
Einstellung der ersten Projektmitarbeiter*innen
18.11.2019
Vorstellung des Projektes und einzelner Arbeitspakete bei einem Treffen mit der Bildungsministerin, Frau Bettina Martin

Beiträge und Berichte für und über das Projekt
Ministerin Martin: Chance, Lehre und Lernen besser zu machen
Wie kann die Digitalisierung die Lehre an den Hochschulen verbessern? Welche Erleichterungen kann sie für Studierende und Dozenten bringen? Welche Technik ist hilfreich? Mit insgesamt 8,8 Mio. Euro fördert die Landesregierung im Programm „Digitale Lehre“ Vorhaben der Hochschulen, die zum Ziel haben, digitale Techniken und Anwendungen erfolgreich im Studienalltag zu etablieren.
„Mit dem Geld können die Hochschulen ihre Konzepte umsetzen und herausfinden, welche Schritte den notwendigen Mehrwert bringen. Die Digitalisierung bringt viele Möglichkeiten mit sich, von denen sich die Hochschulen diejenigen zu eigen machen müssen, die sie wirklich weiterbringen. Geräte, Tools, Apps und Online-Services sind kein Selbstzweck, sondern müssen Lehre und Lernen besser machen. Dann werden aus Möglichkeiten Chancen, und die wollen wir nutzen“, sagte Wissenschaftsministerin Bettina Martin.
Die entsprechenden Zuweisungsbescheide werden in diesen Tagen an die Hochschulen verschickt, die sich mit einem Antrag um Förderung aus dem Programm beworben hatten:
Universität Rostock – Projekt „Digitale Lehre an der Universität Rostock“
Das übergeordnete Ziel dieses vom Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung zusammen mit der Universitätsbibliothek getragenen Projekts ist die Entwicklung und Erprobung digitaler Lehr- und Lernkonzepte und Module mit dem Schwerpunkt Lehrerbildung. Es sollen digitale Fachkonzepte im Mittelpunkt stehen, um die medienpädagogische Kompetenz von Lehrenden und Studierenden zu erhöhen. Diese Konzepte sind hochschulübergreifend angelegt und auch auf Nicht-Lehramtsstudiengänge übertragbar. (Fördersumme: 1.660.000 Euro)
Universität Greifswald – acht Einzelvorhaben
Die insgesamt acht Projekte reichen von wissenschaftstheoretischen Fragestellungen bis hin zu hochschuldidaktischen Anwendungen in einzelnen Fächern, darunter Literaturwissenschaft, Fremdsprachen, Biowissenschaften und Pharmazie. Die folgenden Anträge haben einen starken Bezug zur Lehrerbildung und ergänzen damit die Arbeit der vorgesehenen Juniorprofessur sowie den Rostocker Antrag: „Using Gamification to Teach Literary Texts“ und „DIGITAL LEHREN – Kompetenzaufbau durch fakultäts- und phasenübergreifende Medienbildung im Lehramtsstudium“. (1.660.000 Euro)
Hochschule für Musik und Theater Rostock – Projekt „Aufbau und Etablierung einer digitalen Lehr-Lern-Umgebung für Kunst, Wissenschaft und Pädagogik“
Die Hochschule für Musik und Theater beabsichtigt, mit den Mitteln einen Anschub für die Digitalisierung der Lehre zu leisten. Das Projekt beinhaltet erste personelle und infrastrukturelle Maßnahmen ergriffen. (500.000 Euro)
Hochschule Neubrandenburg – Projekt zur Schaffung dauerhaft optimaler Lehrumgebungen durch Kombination klassischer, digitaler, individueller und kooperativer Elemente
Das Projekt legt den Fokus auf zwei Ziele; zum einen, dauerhaft optimale Voraussetzungen für exzellentes Lehren und Lernen zu schaffen, zum anderen, Lehrinhalte zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Das Vorhaben umfasst sowohl die Schaffung modernisierter technischer Voraussetzungen als auch die curricular-didaktische Arbeit mit Mitteln der Digitalisierung. (1.660.000 Euro)
Hochschule Stralsund – 13 Einzelvorhaben
Die insgesamt 13 Projekte richten sich sowohl auf die erforderliche digital-technische Ertüchtigung als auch auf fachliche und didaktische Innovationen in den Ingenieurwissenschaften, den Wirtschaftswissenschaften und im Fremdsprachenerwerb. Exemplarisch werden genannt: „Eine ‚Virtuelle Maschine‘ für jeden Studenten“, „Digital Innovation Lab“ „Lernfabrik Industrie 4.0“, „Projektmanagement – Digital“, „Digitale Medien im Fremdsprachenunterricht“. (1.660.000 Euro)
Hochschule Wismar – Projekte „Virtuelles Labor“, „Digitale Lehrunterstützung“ und „Digitale Prüfungen“
Die drei ineinandergreifenden Teilprojekte legen einen Schwerpunkt auf die technische Ausstattung. Auf der Basis einer modernen Lehrinfrastruktur soll die digitale Lehrunterstützung die Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden verbessern/erleichtern. Das „studium digitale“ mündet in den Einsatz digitaler Instrumente zur effektiveren und effizienteren „Erledigung“ der Prüfungen, indem es den Lehrenden ein modernes Instrument zum Aufbau einer Prüfungsbibliothek zur Verfügung stellt. (1.660.000 Euro)
Die Zuweisungen erfolgen aus Mitteln des Hochschulpaktes. Das Programm ist Teil der Digitalen Agenda der Landesregierung. Über die jeweilige Förderung hat eine gemeinsame Jury des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung entschieden.
Ab Juli 2019 wird ein gemeinsames Kooperationsprojekt des landesweiten Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) und der Universitätsbibliothek Rostock (UB) zur digitalen Lehre an der Universität Rostock für fünf Jahre mit einem Betrag von 1,66 Millionen Euro durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert.
Ziel des Kooperationsprojektes ist die Entwicklung und die Anwendung digitaler Lehr- und Lernkonzepte mit dem Schwerpunkt Lehrerbildung. Dazu werden digitale Fachkonzepte entwickelt, die fachübergreifend in Studium und Referendariat angewendet werden sollen und schließlich auch auf Studiengänge außerhalb des Lehramtsbereichs übertragen werden können. Um das Projektziel zu erreichen, sollen Hochschullehrer weitergebildet, innovative Lernkonzepte weiterentwickelt und die digitale Lehre in der Lehrerbildung ebenso wie in den Fachwissenschaften gefördert werden.
Das Projekt wird hauptsächlich durch zwei Institutionen getragen: Das landesweite Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) und die Universitätsbibliothek Rostock (UB). Neue Wege werden vor allem dadurch beschritten, dass die digitalen Medien erstmals für Lehramts-Referendarinnen und Referendare des gesamten Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie deren Ausbildern nutzbar gemacht werden sollen. Hierfür zeichnet sich das ZLB verantwortlich. Aufgabe der Universitätsbibliothek ist es insbesondere, die digitalen Medien zu beschaffen, zur Verfügung zu stellen und den Umgang mit ihnen zu vermitteln. Eine zentrale Rolle spielen dabei Datenbanken zur Unterrichtsvorbereitung. Auch die Einrichtung von Lernlaboren zur Erprobung der digitalen Lern-Medien ist an der Universitätsbibliothek geplant.
Wissenschaftsministerin Bettina Martin hat sich bei einem Besuch an der Universität Rostock über den Stand der Umsetzung des Landesprogramms „Digitale Lehre“ informiert. Das landesweite Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) und die Universitätsbibliothek Rostock erhalten 1,66 Mio. Euro für die Entwicklung und Erprobung digitaler Lehr- und Lernkonzepte sowie Module mit dem Schwerpunkt Lehrerbildung. Das Förderprogramm „Digitale Lehre“ ist Teil der Digitalen Agenda der Landesregierung. Insgesamt stehen für die Hochschulen 8,8 Mio. Euro zur Verfügung.
„Digitalisierung spielt heute auch bei der Lehre eine wichtige Rolle“, betonte Wissenschaftsministerin Bettina Martin. „Wir unterstützen die Hochschulen, damit sie ihre Konzepte umsetzen und herausfinden, welche Schritte den notwendigen Mehrwert bringen. Das Förderprogramm hat Anschubcharakter. Das Projekt von ZLB und Universitätsbibliothek ist ambitioniert. Es bietet die Chance, die Lehrerbildungsbibliothek weiterzuentwickeln und die Bestände einem noch größeren Kreis zugänglich zu machen. Ich freue mich sehr, dass die Lehrerbildung Vorreiter in der Umsetzung von digitalen Projekten sein will, von denen auch andere Studiengänge profitieren sollen“, sagte Martin.
Im Mittelpunkt des Projektes stehen digitale Fachkonzepte, um die medienpädagogische Kompetenz von Lehrenden und Studierenden zu erhöhen. Das ZLB und die Universitätsbibliothek wollen einen virtuellen Campus aufbauen. Für die Einbindung digitaler Tools in die Lehre ist es zudem notwendig, die Nutzung freier Unterrichts- und Informationsmaterialien zu verbessern bzw. überhaupt zu ermöglichen. Dabei sollen bereits vorhandene Materialien für Studierende, Referendarinnen und Referendare sowie für Lehrkräfte, die an der Ausbildung von angehenden Lehrerinnen und Lehrern beteiligt sind, verfügbar gemacht werden. Eine Kooperation mit den beiden Juniorprofessuren für Medienpädagogik ist vorgesehen.
Die Corona-Pandemie sorgt allerorten für große Einschränkungen, aber auch für neue Lösungen und kreatives Umdenken – so auch in der universitären Lehre an der Universität Rostock. Digitale Lehre ist einigen Dozierenden und Studierenden schon lange geläufig, doch für viele andere wiederum ein neues Terrain. Daher starten das Kooperationsprojekt „Digitale Lehre an der Universität Rostock“ des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung sowie der Universitätsbibliothek Rostock zum Beginn des Sommersemesters mit der digitalen Informationsplattform „Rostocker Online Campus“.
„Wir wollen gemeinsam digitale Lehre sichtbar machen hier auf dem Rostocker Onlinecampus“, beschreibt Emanuel Nestler, einer der Initiatoren und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt, das Vorhaben. Der Einstieg in die Website gelingt intuitiv über eigene Fragen. Hilfesuchende finden hier Vorschläge zur inhaltlichen Gestaltung, zu didaktischen Vorüberlegungen und technischer Umsetzung von digitaler Lehre. Darüber hinaus sind Good-Practice-Beispiele, Weiterbildungen und Ansprechpartnerinnen und -partner zu finden. Professorin Carolin Retzlaff-Fürst, Leiterin des Projektes, resümiert: „Es ist trotz aller Einschränkung und Ungewissheit eine spannende Zeit für die Digitalisierung der Hochschullehre. Unserem Projekt kommt durch die Konsequenzen der Corona-Pandemie eine größere Rolle zu als erwartet. Diese Herausforderung nehmen wir aber gern an. Da in kurzer Zeit sehr viel umgestaltet werden muss, hat das Projektteam mit den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern schnelle und tragfähige Lösungen gefunden.“
Zwar startet das Sommersemester 2020 als Online-Semester in Form des Distance Learning, dennoch wird die Universität Rostock eine Präsenzuniversität bleiben. Die angesichts der Corona-Pandemie derzeit entwickelten Lösungen im E-Learning sollen auch künftig zur Qualitätsentwicklung in der Hochschullehre dienen.
An der Universität Rostock gibt es seit längerer Zeit gute Erfahrungen in der digitalen Didaktik. Als Beispiel dafür steht das erfolgreiche Juniorstudium, das künftig um das Orientierungsstudium erweitert werden soll. Auf Anregung von Universitäts-Rektor Professor Wolfgang Schareck wurden in der Corona-Krise vier Arbeitsgruppen gebildet, die mit dem Projekt „Digitale Lehre an der Universität Rostock“ kooperieren. Hier entstand vor etwa zwei Wochen, also zu Beginn des Sommersemesters, die digitale Informationsplattform „Rostocker Online Campus“, kurz ROC. Geleitet wird das Projekt von Professorin Carolin Retzlaff-Fürst, Direktorin des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung. „Es ist eine sinnvolle Vernetzung vorhandener Strukturen zur Unterstützung aller Lehrenden der Universität Rostock“, betont der Rektor.
Die Corona-Pandemie sorge so auch für neue Lösungen und kreatives Umdenken in der universitären Lehre an der Universität Rostock. Die Plattform sei eine Hilfestellung für die Lehrenden, betont Professorin Retzlaff-Fürst. Digitale Lehre solle auf dem Rostocker Onlinecampus sichtbar gemacht werden. Es sei eine spannende Zeit für die Digitalisierung der Hochschullehre. „Wir entwickeln Angebote auf der Plattform, auf der man sich trifft“, betont die Professorin.
Aber welche Erfahrungen machen die Lehrenden an der Uni Rostock mit dieser neuen Plattform?
Dr. Peter Danielis (37) arbeitet momentan in einer Vertretungsprofessur am Lehrstuhl für Verteiltes Hochleistungsrechnen an dem Institut für Informatik der Universität Rostock. Er ist auf den Rostocker Onlinecampus aufmerksam geworden und findet dieses Informationsportal, wie er sagt, sehr hilfreich, um gemeinsam digitale Lehre an der Universität Rostock zu entwickeln. Wie seine Kolleginnen und Kollegen hat er seine Lehre durch die aktuelle Situation im Sommersemester 2020 auf Online-Lehre umgestellt. „Nachdem ich schon im Wintersemester 2019/20 gelegentlich einzelne Teilnehmer einer meiner Vorlesungen per Videokonferenz live dazu geschaltet habe, gestaltet sich der Beginn dieses Sommersemesters nun vollständig digital“, berichtet Danielis. Was ihm bisher nach seinen Worten sehr geholfen hat, ist einerseits seine Erfahrung mit verschiedenen Videokonferenzsystemen in seiner Tätigkeit als Consultant für IT-Security, die er bis letztes Jahr im August ausübte. Andererseits hilft ihm auch das Wissen, das er in seinem Hochschuldidaktikkurs erworben hat. Dr. Danielis fertigt für die Studierenden seiner Vorlesung Powerpoint-Folien mit Lernzielen, dem inhaltlichen Hauptteil sowie Abschlussfragen für die Ergebnissicherung an; soweit nichts Neues. Jetzt zeichnet er aber zusätzlich Erklärungen zu den Vorlesungen auf, in dem er die Folien bespricht und die mit Audioaufnahmen kommentierten Folien den Studierenden als Video auf Stud.IP zur Verfügung stellt. Darüber hinaus empfiehlt er für jedes Vorlesungsvideo ein Datum, bis zu dem die jeweilige Vorlesung durchgearbeitet werden sollte, um den Studierenden ihre Planung zu erleichtern. Zusätzlich gibt es auf Stud.IP ein Forum zur Diskussion von Fragen. „Der direkte Draht über E-Mail zu mir ist natürlich auch weiterhin möglich“, so Danielis. Praktische Programmierprojekte in kleineren Studierendengruppen sowie die Betreuung von Abschlussarbeiten von Studierenden führt Dr. Danielis mit weiteren Kollegen live über Videokonferenzen durch und hat bisher gute Erfahrung damit gemacht. „Sogar ein digitales Whiteboard steht uns da zur Verfügung, wir können unseren Bildschirm teilen und so können wir gut gemeinsam Ideen skizzieren und teilen“, erzählt Dr. Danielis. Er sieht die derzeitige Situation als Herausforderung, aber auch als Chance, um die digitale Lehre voranzubringen. „Man wird hierdurch Erfahrungen sammeln und sich in Zukunft noch verbessern können“.
Den Rektor freut es, dass der komplett digitale Online-Semesterstart und die Zusammenführung von digitaler Didaktik, Technik sowie Dokumentation trotz anfänglicher Kapazitätsengpässe an der Universität Rostock gelungen ist. Dabei hat nicht jeder gleich gejubelt.
Die Erfahrungen von Professor Ulf Karsten vom Institut für Biowissenschaften mit der Online-Lehre sind „etwas durchsetzt“, wie er selbst sagt. Die Informationen via Rostocker Onlinecampus seien sehr hilfreich, betont der Forscher. „Viele gute Tipps für einen Online Muffel wie mich“, zwinkert er. Das System BigBlueButton (BBB) unter Stud.IP sei einfach zu verstehen. „Ganz prima. Die Praxis zu Beginn zeigte aber, dass das System ab 9 Uhr – meine erste OnlineVorlesung – hoffnungslos überlastet war und es zu einem Zusammenbruch kam. Nach drei gescheiterten Versuchen dann der Abbruch. Am Dienstag dann Beginn ab 8:30 Uhr, Dateien verkleinert, und bis ca. 9 Uhr eine gelungene Veranstaltung mit dankbaren Studierenden. Ab 9 Uhr wieder Zusammenbruch des Systems. Mittwoch und Donnerstag Verlegung der Vorlesung auf 7:30 Uhr – alles perfekt – 30 Studierende, viele Fragen, sehr gute Kommunikation. Ich denke, alle waren zufrieden“, resümieret Professor Karsten. Mittlerweile habe das IT- und Medienzentrum der Universität mehr Serverkapazität für BBB zur Verfügung gestellt. „BBB – wenn es funktioniert – hat mich überzeugt, und die Studierenden sind richtig dankbar mal wieder Kontakt zu einem Dozenten gehabt zu haben.“
ROCinare – Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung bietet Webinare zur digitalen Lehre
Die Schließung der Universität Rostock im März 2020 und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2020 haben alle, Lehrende wie Lernende, vor große Herausforderungen gestellt. Im Rahmen des am Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung ansässigen kooperativen Projektes „Digitale Lehre an der Universität Rostock“ erstellten die Projektmitarbeiter die Homepage „Tools für die digitale Lehre“ als schnelles und kurzfristiges Unterstützungsangebot.
Um konkret auf die aktuellen Bedarfe für das laufende Sommersemester eingehen zu können, wurde im zweiten Schritt eine Umfrage initiiert. Insgesamt nahmen daran 239 Mitarbeitende und 1.569 Studierende teil. Der Schwerpunkt der Befragung lag auf den Herausforderungen, die die komplette Umstellung der hochschulischen Lehre auf digitale Formate mit sich bringt. Aus den erhobenen Daten wurden Schlussfolgerungen abgeleitet und zusammen mit der Hochschuldidaktik, der Wissenschaftlichen Weiterbildung und externen Expertinnen und Experten erste Empfehlungen zu nächsten Handlungsschritten gegeben. Die Empfehlungen verstehen sich als Diskussionsbeitrag zur Weiterentwicklung der digitalen Lehre. Den gesamten Bericht können Sie auf der Homepage des ZLB einsehen.
Zentrale Ergebnisse sind: Die Bewältigung der aktuellen Situation um die Coronakrise ist mit großem Abstand das angestrebte Ziel der Mitarbeitenden und Studierenden der Universität Rostock. Dabei wird Stud.IP als bekannte Lernplattform favorisiert. Sowohl Studierende als auch Mitarbeitende benötigen dazu entsprechend ausgestattete Arbeitsplätze und ein leistungsfähiges Internet. Beide Akteursgruppen beschreiben sich bezüglich des Einsatzes digitaler Medien als relativ kompetent und geben an, dass ausreichende zeitliche Ressourcen und die Nutzung von Unterstützungsangeboten und Onlinehilfen das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten erhöhen.
Wie zu erwarten, wurde ein großer Bedarf an Schulungen, Weiterbildungen und best-practice-Beispielen deutlich. Um darauf sofort zu reagieren, wurde, neben anderen aktuellen Weiterbildungsangeboten, die Veranstaltung „ROCinar – Didaktik und Tools zur digitalen Lehre an der Universität Rostock“ konzipiert. Ergänzend zur Informationsseite des Rostocker Onlinecampus, die zügig entworfen und online gestellt wurde, geht es in den ROCinaren darum, Tools, Tipps und Tricks zur digitalen Lehre online in Webinaren sowie auf der Lernplattform Stud.IP kennen zu lernen und praktisch zu erproben. Schwerpunkte sind die Betreuung der Studierenden mit digitalen Medien, digitale Kommunikation und Kooperation und, entsprechend der didaktischen Entscheidungen, die richtige Auswahl von Lernmethoden und Tools. Das wöchentliche Webinar (gekoppelt mit der Onlinesprechstunde) über jeweils ca. 1,5 Stunden, wird am Montagnachmittag via Adobe Connect von den Projektmitarbeitern des Projekts „Digitale Lehre an der Universität Rostock“ angeboten. Vertiefend gibt es eine Lehrveranstaltung in Stud.IP. Nähere Informationen zu den „ROCinaren“ finden Sie ebenfalls auf der Homepage des Rostocker Onlinecampus.
Vor dem Hintergrund der erfreulichen Entwicklung des Infektionsgeschehens in Mecklenburg-Vorpommern haben sich die Wissenschaftsministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Bettina Martin und die Rektorinnen und Rektoren der Hochschulen auf Rahmenbedingungen für die Durchführung des Wintersemesters 2020/2021 unter Beachtung der dann jeweils geltenden Abstandsregeln und Hygienevorschriften des Robert-Koch-Instituts geeinigt.
Über die Präsenzlehre hinaus bietet die Universität Rostock im kommenden Wintersemester innovative digitale Lehr- und Lernformate an, die von den Dozierenden in der Zeit der Coronakrise mit großem Engagement im Rahmen des Rostock Online Campus (ROC) entwickelt worden sind. Beibehalten wird, was sich bewährt hat und zur Sicherung bzw. Steigerung der Qualität des Studiums geeignet ist. Auch hybride Lehrformate werden weiterhin genutzt, soweit die Gewährleistung des Gesundheitsschutzes dies erfordert.
„Wegen der niedrigen Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern können wir für das Wintersemester 2020/2021 wieder einen weitestgehenden Präsenzbetrieb planen. Das ist eine gute Nachricht für alle, die schon jetzt in Mecklenburg-Vorpommern studieren oder sich für ein Studium bei uns entscheiden“, hält Ministerin Martin fest.
Der Rektor der Universität Rostock, Professor Wolfgang Schareck, ergänzt: „Auch das Gesundheitsamt gibt uns grünes Licht für die sukzessive Aufhebung der Beschränkungen. Die Universität Rostock hat neben der bewährten Präsenzlehre, einem überdurchschnittlich guten Betreuungsverhältnis nun auch vielfältige digitale Formate zur individuellen Unterstützung der Lehre zu bieten. Und das alles bei einem hohen Freizeitwert der Hanse- und Universitätsstadt Rostock mit dem nahem Ostseestrand“.




















