Geschlechterrollen und Sozialisation – Verantwortung und Co-Regulation
Schüler:innen bringen unterschiedliche Prägungen und gesellschaftliche Rollenbilder mit in die Schule, weil sie damit aufwachsen. Diese beeinflussen Verhalten, Kommunikation und Erwartungen. Wenn ein Kind z. B. für ruhiges Verhalten häufiger gelobt wird, während ein anderes eher für Durchsetzungsfähigkeit Aufmerksamkeit bekommt, kann das dazu führen, dass sich bestimmte Verhaltensweisen verfestigen und andere weniger Raum bekommen. In diesem Seminar setzen sich die Teilnehmenden mit Geschlechterrollen und sozialen Zuschreibungen auseinander und reflektieren deren Einfluss auf den Schulalltag. Ziel ist es, eigene Denkmuster bewusster wahrzunehmen und zu hinterfragen. Ein Schwerpunkt liegt auf Fragen von Verantwortung und Co-Regulation: Welche Rolle habe ich als Lehrkraft in herausfordernden Situationen? Wie kann ich Orientierung geben, ohne zu verengen? Das Seminar lädt dazu ein, stereotype Rollenzuschreibungen aufzubrechen und Kinder freier in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten und zu stärken.
Termine: 13.07. und 14.07.2026 | 9:00 - 15:30 Uhr | online
