Geschlechterrollen und Sozialisation – Verantwortung und Co-Regulation
Schüler:innen bringen unterschiedliche Prägungen und gesellschaftliche Rollenbilder mit in die Schule, weil sie damit aufwachsen. Diese beeinflussen Verhalten, Kommunikation und Erwartungen. Wenn ein Kind z. B. für ruhiges Verhalten häufiger gelobt wird, während ein anderes eher für Durchsetzungsfähigkeit Aufmerksamkeit bekommt, kann das dazu führen, dass sich bestimmte Verhaltensweisen verfestigen und andere weniger Raum bekommen. In diesem Seminar setzen sich die Teilnehmenden mit Geschlechterrollen und sozialen Zuschreibungen auseinander und reflektieren deren Einfluss auf den Schulalltag. Ziel ist es, eigene Denkmuster bewusster wahrzunehmen und zu hinterfragen. Ein Schwerpunkt liegt auf Fragen von Verantwortung und Co-Regulation: Welche Rolle habe ich als Lehrkraft in herausfordernden Situationen? Wie kann ich Orientierung geben, ohne zu verengen? Das Seminar lädt dazu ein, stereotype Rollenzuschreibungen aufzubrechen und Kinder freier in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten und zu stärken.
Termine
13.07. und 14.07.2026 | 9:00 - 15:30 Uhr
Die Termine gehören zusammen, sodass beide Tage besucht werden müssen.
Veranstaltungsort
Die Veranstaltung findet online statt. Der Link dazu wird zu einem späteren Zeitpunkt nach der Veranstaltung per Mail geteilt.
Referentinnen
Any und Kathi (STRONGER together Rostock)
Kontakt
Bei inhaltlichen und organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an Katja Prochatzki-Fahle: katja.prochatzki-fahle@uni-rostock.de

